Sprechende Medizin

Die oft unerkannte Krankheit (Mi, 31 Jul 2019)

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4. Platz im bundesweiten Azubi-Wettbewerb (Di, 18 Jun 2019)

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Erneut Top-Mediziner der FOCUS-Liste (Fr, 14 Jun 2019)

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Die Welt der medizinischen Blogs

Wahnsinnswoche 2019:49 (So, 08 Dez 2019)
In dieser Woche 170 Patientenkontakte und 8 Terminausfälle. Bis Ende Februar bin ich ausgebucht. Kurzfristige Folgetermine habe ich also nicht im Angebot.   Zu oft kommt es zu Sicherheitspannen, faschen Anschlüssen der Konnektoren und haarsträubenden Beratungsleistungen. Der änd sprach über das Thema mit dem IT-Experten Jens Ernst. https://t.co/0j97bQy1SH — drproll (@drproll1) December 8, 2019   Professor Debatin über Ihre Datenspuren in der FAZ: "Gelingt die flächendeckende Einführung der ePA mit den Daten der Haus- und Fachärzte, Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen sowie der Versicherten selbst, werden erstmals longitudinale Betrachtungen, bezogen auf den einzelnen Patienten, in Echtzeit möglich sein – und das über die bestehenden Sektorengrenzen hinweg." Dazu passend ein etwas dystopischer Repost vom 10.3.2007 (ursprünglich auf diekrankheitskarte.de): Die ultragenaue Datenspur Nachdem nun die Katze aus dem Sack ist (die Kassen verfügen schon seit 2004 über Ihre Krankheitsdaten) stellt sich immer noch die Frage, wieso diverse Krankheitsverwalter so scharf auf die Karte sind. Antwort: die damit verbundene Infrastruktur macht den Zugriff unmittelbar und genau. Eine echte Qualitätsverbeserung also. Allerdings geht es nicht um medizinische, sondern administrative Qualitäten. Ist aber alles garnicht schlimm, was an der Gesundheitstelematik kritisiert wird, weil die Kassen ohnehin schon fleissig Data-Mining betreiben - nicht heimlich und illegal im Dunkeln, nein, voll legitimiert und befugt durch das SGB V in der Neufassung von 2004. (Das BMG betont ja auch immer, daß die Daten in der Gesundheitstelematik vor unbefugtem Zugriff sicher seien, da alle Interessenten im SGB V befugt wurden oder eben noch werden ...) In selbiger SGB-V-Novellierung wurde auch die Gesundheitstelematik festgeschrieben und ihre Einführung zum 1.1.2006 - und auch ihre Rolle als Vehikel des umfassenden Datenzugriffs. Denn der ist bis dato zwar tatsächlich beunruhigend in seinem Ausmaß, aber eben in der ambulanten Behandlung - solange die Abrechnungen noch über die KV und nicht in Direktverträgen erfolgt - noch drastisch eingeschränkt. Die Gesundheitskarte wird sowohl die Detailtiefe als auch die Zeitnähe der Daten dramatisch ändern: Die Datenspur wird ultragenau. Schon der Beginn eines Arztbesuchs wird feststellbar sein, denn sobald die Karte gesteckt wird, wird sie im Online-Betrieb "nach Hause" telefonieren und der Krankenkasse signalisieren: Patient X ist heute um 11:37:24.345 Uhr bei Arzt X registriert worden. Das Lesen von Daten oder das Eintragen einer Diagnose sowie die Speicherung eines eRezepts wird den weiteren Verlauf detailliert verfolgbar machen: von 12:41:57.832 bis 12:47:12.031 Lesen von Diagnosen (--> Wartezeit also >1h, --> Konventionalstrafe für den Arzt). 12:52:42.845 Eintrag einer Diagnose (wieso hat die Diagnosestellung nach dem Lesen so lange gedauert? Bestimmt ein Versuch betrügerisch eine ausführliche Beratung von mind. 10 min Dauer abzurechnen!) 12:55:13.349 Ausstellung eRezept (aha, langsame Signierung des eRezepts -- dieser Arzt konnte sich augenscheinlich kein Komfortsignaturgerät mehr leisten --> wahrscheinlich wirtschaftliche Notlage --> gute Ausgangsposition für harte Rabattverhandlungen) Einlösung des eRezepts für die Medikamente A, B und C in Apotheke Y (holla -- wieso so schnell??? Die Gehdistanz sind doch für einen jungen gesunden Menschen 5 Minuten! Das kann der Patient in seinem angeblichen Zustand (aus Medikation abgeleitete Diagnose D) doch eigentlich kaum schaffen!?! --> Betrugsverdacht --> Beauftragen wegen Verdachts auf Verbrechen gegen die Allgemeinheit: Auswertung Handy-Positionsdaten, Sicherstellung sämtlicher Überwachungsvideos im Geo-Koordinatenquadranten [(v,w),(n,m)], Telefon- und E-Mail-Überwachung Patient, Arzt, Apotheker und alle Kontaktpersonen 1. und 2. Grades, Aktivierung der Bundestrojaner in der Elster-SW von Patient und Apotheker sowie im Konnektor der Arztpraxis zur Beweissicherung Die Kassen sind noch am Üben und verstehen noch nicht in vollem Umfang was alles möglich ist und fühlen sich durch mögliche öffentliche Ächtung auch noch etwas gehemmt ... Dass sich das nicht in die falsche Richtung ändert, das ist JETZT sicher zu stellen! Abschließend als Soulfood noch ein bisschen Mathcore? BLANKFIELD - Goodbye The post Wahnsinnswoche 2019:49 appeared first on Die Welt der medizinischen Blogs. Verwandte Beiträge: Wahnsinnswoche 2018:16 In dieser Woche 154 Patientenkontakte und 15 Terminausfälle. Vor meinem... Wahnsinnswoche 2019:05 In dieser Woche 156 Patientenkontakte und 16 Terminausfälle. Bis auf... Wahnsinnswoche 2019:28 In dieser Woche 161 Patientenkontakte und 21 Terminausfälle. Bis Mitte...
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Shut the fridge! Wieviel kostet das? (Wed, 04 Dec 2019)
Es wird Jahresende – in der Apotheke (und beim Arzt auch) haben wir unglaublich viel zu tun.... Besuche meinen Blog für den vollen Text oder folge dem Blog via diesem feed: https://pharmama.ch/feed/ The post Shut the fridge! Wieviel kostet das? appeared first on Die Welt der medizinischen Blogs. Verwandte Beiträge: Das Problem mit der NLP – und eine Bitte an die Krankenkassen NLP, das sind die Produkte, die Nicht-Listen-Präparate sind, also: Nicht... Medikamente bei Amazon Amazon ist ein online Versandwarenhändler … und ganz offensichtlich nutzen... Sparmassnahmen am falschen Ende: bitte nicht bei der Arzneimittelinformation! Nach neuen gesetzlichen Vorschriften von Anfang 2013 gibt es die...
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Wahnsinnswoche 2019:47 (Sat, 23 Nov 2019)
In dieser Woche 177 Patientenkontakte und 22 Terminausfälle. Bis Anfang Februar bin ich ausgebucht. Kurzfristige Folgetermine habe ich also nicht im Angebot. Vom 25.-29.11. bleibt die Praxis wegen Kongessbesuch geschlossen. Demnächst biete ich donnerstags eine Videosprechstunde an: ich zeige im Wartezimmer Videos, damit Sie online shoppen und mobil arbeiten können und ich währenddessen Kassenanfragen bearbeiten kann. ;-) Dumm gelaufen, Telekom: die Krankenakten zehntausender Patienten waren für jeden übers Internet abrufbar. Wer hat jetzt den Ärger? Nein, nicht die Telekom... Neues aus der Digitalisierungsszene: "ACI erfasst mit der Einwilligung des Patienten die Gespräche zwischen ihm und dem Arzt. Diese Daten werden mit Kontextinformationen aus der Elektronischen Gesundheitsakte ergänzt und in der Krankenakte des Patienten vom System automatisch eingefügt." Die AfD will wissen, welche „volkswirtschaftlichen Verluste durch die nicht genutzten Erwerbspotenziale“ von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Beziehern von Erwerbsminderungsrenten bestehen (pdf). Übel. Ganz übel. Die Antwort in Drucksache 19/13033 (pdf). Zu allem Überfluss noch die Anfrage zum Gefahrenpotenzial von psychisch Kranken (pdf). Was haben die vor? Immer wieder treten Lieferengpässe bei Medikamenten auf (aktuell beispielsweise Venlafaxin, Lithium, Valproat). Der Tagesspiegel dazu. Wer hat das gesagt? "Ziel sei es schließlich, medizinischen Fachkräften einen besseren Zugang zu Patientendaten zu ermöglichen, die Patientenversorgung zu verbessern und letztendlich zu versuchen, Erkenntnisse aus den Daten zu gewinnen, um Behandlungsabläufe zu optimieren." Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (2015). Und 2007. Die Unternehmensberatung Bearing Point im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums (2014). Unions-Gesundheitsexperte Tino Sorge (2018). Harro Albrecht von der ZEIT (der wollte mir 2016 mein "Herrschaftsinstrument" wegnehmen und bezichtigte mich der Heimlichtuerei). Gesundheitsminister Spahn (CDU) 2019. Und viele andere. Hier die Auflösung. Überrascht? "Die Abschaffung der freien Arztwahl ist fast unausweichlich" sagt Gesundheitsökonom Professor Dr. Robert Nuscheler. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat sich dafür ausgesprochen, die freie Arztwahl zu begrenzen (2016 klang das noch anders). 2009 im damaligen Koalitionsvertrag auch. Film: Der gläserne Patient - Daten in Gefahr? Soulfood: Black Sabbath - Live in Birmingham - May 19, 2012 The post Wahnsinnswoche 2019:47 appeared first on Die Welt der medizinischen Blogs. Verwandte Beiträge: Wahnsinnswoche 2019:05 In dieser Woche 156 Patientenkontakte und 16 Terminausfälle. Bis auf... Wahnsinnswoche 2019:13 In dieser Woche 225 Patientenkontakte und 14 Terminausfälle. Der Terminkalender... Wahnsinnswoche 2019:14 In dieser Woche 169 Patientenkontakte und 16 Terminausfälle. Der Terminkalender...
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Fresenius Kabi führt I.V.-Generikum in den USA ein (Wed, 11 Dec 2019)
Mit dem Antibiotikum Ertapenem erweitert Fresenius Kabi das Angebot intravenös zu verabreichender Antiinfektiva in den USA.
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Fresenius Helios vergibt Innovations-Preis (Tue, 10 Dec 2019)
Fresenius Helios hat erstmals den „Helios Pro-Inno-Preis“ verliehen. Er zeichnet herausragende Projekte und Projektideen in der Patientenversorgung und im Krankenhausmanagement aus. Prämiert wurden drei Projekte aus den Helios Kliniken Wuppertal, Berlin-Buch und Bad Saarow: Ein Farb- und Lichtkonzept auf Intensivstationen, welches das Wohlbefinden von Patienten nachweislich erhöht und sogar den Verbrauch bestimmter Medikamente reduziert, ein Konzept für zufriedenere Beschäftigte durch die Einführung eines Feel Good Managers in der Klinik, und ein neues Antibiotika-Reporting, das der wachsenden Gefahr multiresistenter Erreger begegnen soll. Eine achtköpfige berufsgruppenübergreifende Jury wählte aus mehr als 70 Einreichungen die Preisträger aus.
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